SNAQ

SNAQ revolutioniert die Nährwertanalyse

Einfach ein Foto vom Essen schießen – schon zeigt die App wichtige Informationen zum Nährwert der Mahlzeit. Seit der Auszeichnung mit dem bytes4diabetes-Award hat sich viel getan bei SNAQ. Im Interview erläutert Aurelian Briner, einer der Gründer, wie die Preisvergabe dem Start-up einen zusätzlichen Schub gegeben hat und worauf es bei innovativen Lösungen in der Diabetologie ankommt.

Aurelian, im Januar konntest Du auf der DiaTec in Berlin die App SNAQ vorstellen und hast den 1. Preis bei der Verleihung des bytes4diabetes-Awards bekommen. Wie ist Dir die Preisverleihung im Gedächtnis geblieben?

Wenn man im Publikum sitzt und sieht, wie die Podestplätze vergeben werden, ist die Anspannung natürlich groß. Umso größer war dann die Freude, als klar war, dass wir mit SNAQ den 1. Platz belegen – nicht nur bei mir, sondern im gesamten Team.

Mit dieser hohen Aufmerksamkeit für unsere App hatten wir dann doch nicht gerechnet. Nicht nur während der DiaTec, auch im Nachgang sind Journalisten und Blogger auf uns zugekommen. Das hat uns sehr gefreut.


Welchen Effekt hatte die Preisverleihung auf Euer Start-up SNAQ? Welchen Schwung konntet Ihr mitnehmen?

Als Schweizer konnten wir über den bytes4diabetes-Award vor allem unsere Bekanntheit in Deutschland steigern – nebst dem, dass wir dadurch viele neue Kontakte generieren konnten und auch gewisse Zusammenarbeiten entstanden sind.


Als diesjähriger Gewinner bist Du das Gesicht für die bytes4diabetes-Awards 2021. Was hast Du gedacht, als Dir vorgeschlagen wurde, dafür Dein Portrait zu verwenden?

[lacht] Es ging darum, eine möglichst große Aufmerksamkeit für den Award zu generieren. Ich denke, das Key-Visual schafft eine gute Verbindung zwischen unserer Produktidee sowie der Technologie, die dahintersteckt, und stellt den Start-up-Spirit in den Vordergrund, der durch den Preis gefördert wird.


Welche Chance bietet denn Deiner Meinung nach der bytes4diabetes-Award jungen Gründern oder Entwicklern?

Wenn man zu den Finalisten gehört, gibt es auf der einen Seite die Bestätigung durch die Jury, dass sie ebenfalls an die Vision des Projekts glaubt, das Leben von Menschen mit Diabetes einfacher zu machen. Und auf der anderen Seite sind da die Kontakte auf der DiaTec, die Aufmerksamkeit und mögliche Kooperationen.


Wie ging es denn im Anschluss an den Award für SNAQ weiter, was hat sich bei Euch getan?

Wir arbeiten nach wie vor intensiv an unserem Produkt weiter und konnten inzwischen unsere Nutzerzahlen verdoppeln. Daran haben wir den Einfluss der Preisverleihung deutlich gesehen, insbesondere durch die Berichterstattung im Nachgang.


Welches Ziel habt Ihr Euch als Nächstes gesetzt?

Für uns ist von großer Bedeutung, die App weiter zu verbessern. Wir sind sehr dankbar für das Feedback, das wir von den Nutzern erhalten. Unser Ziel ist es, möglichst nah an den Bedürfnissen der Nutzer zu sein und sie im Alltag optimal unterstützen zu können. Wir arbeiten bei SNAQ zusätzlich zu der Lifestyle-Version an einer Diabetes-Version, die dann auch als Medizinprodukt zugelassen werden soll.


Was sind denn besondere Hürden, die ein junges Start-up überwinden muss, um erfolgreich zu werden?

Die entscheidende Hürde ist, effektiv ein Problem für die Nutzer zu lösen. Das bedeutet, zunächst ein Problem zu identifizieren und dieses dann deutlich besser zu lösen als bereits bestehende Angebote. Nur wenn die neue Lösung eine deutliche Verbesserung darstellt, ist der Mensch bereit, seine Gewohnheit zu ändern und zu einem neuen Produkt zu wechseln.

Der zweite Punkt ist, dass aus der Idee ein Geschäft mit einem skalierbaren Geschäftsmodell entstehen muss, um attraktiv für Investoren zu sein


Welchen Tipp möchtest Du anderen Entwicklern und Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach machen! Nur wenn man Risiken eingeht, kann man wichtige Erfahrungen sammeln.


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